Wie teile ich den Schnitt MIRO?!

Nicht immer ist genügend eines Stoffes vorhanden, ohnehin müssen auch mal Reste verbraucht werden. Anhand des MiroSchnittes, welcher sich hervorragend anbietet, zeige ich hier auf, welche weiteren Teilungsmöglichkeiten es geben kann.





Teilung - spiegelverkehrt zum Vorderteil - des Rückenteils:
Das mittlere Dreieck (Vorderteil 2) kann man sehr gut auch auf das Rückenteil übertragen, so dass auch hier nur noch kleinere Stoffstücke benötigt werden.

Da das Rückenteil im Schnitt zum Bruch halbiert vorliegt, müsst Ihr dies spiegeln, so dass Ihr den Rücken komplett in Papierform vor Euch habt.
 
Nun nehmt Ihr das Vorderteil 2 und legt es Euch auf das gezeichnete Rückenteil passend rauf Orientieren könnt Ihr Euch an dem kleinen Achselausschnitt der genau überlappen muss.
Achtung: Ihr müsst das spiegelverkehrt zum Vorderteil anzeichnen, damit die Seitennaht auch einen ordentlichen Farbübergang bekommt.
 
Rückenteil entsprechend teilen. 
 
Stoff gemäß der Schnitteile ausschneiden und zusammennähen. Siehe Ebookbeschreibung zum Vorderteil.
 
 Teilung der Ärmel:
Auf dem Schnittteil des Ärmels ist die Linie für den Ärmelstreifen eingezeichnet. Hier trennt Ihr den Ärmel in 2 Teile. Natürlich kann auch an anderer Stelle eine Trennung erfolgen. Ihr solltet nur darauf achten, dass die spätere Naht nicht genau auf dem Ellenbogen sitzt.

Schneidet Euch 2 Ärmel spiegelverkehrt entsprechend des oberen Schnittteiles zu (bei mir roter Ärmel). Ebenfalls 2 spiegelverkehrte Teile für das untere Armstück (bei mir blau). Diese Teile sollten etwas schmaler ggü. dem vorliegenden Schnittteil sein (ich habe es ohne Nachtzugabe ausgeschnitten).

Hinweis: achtet beim Ausschneiden des unteren Armteils darauf, welches für den rechten bzw. linken Arm vorgesehen ist. Dies ist später sehr schwer zu erkennen.
 
Oberen und unteren Stoff zusammenstecken - in meinem Fall der blaue leicht gedehnt an den roten - und nähen. Alle weiteren Schritte könnt Ihr dem Ebook entnehmen. Ich habe zwischen dem roten und blauen Ärmelteil noch ein Paspelband eingenäht. Wie dies funktioniert, beschreibe ich in einem weiteren Tutorial zusammen mit der Kapuze.


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